20.02.2015 | Studie zum kreuzungsfreien Ausbau des Mittleren Rings vorgestellt

München braucht Gesamtlösung für kreuzungsfreien Ausbau des Mittleren Rings

© mk - Prof. Michael Piazolo, MdL, mit BA17-Mitglied Peter Mehling und Dr. Martin Vieregg bei der Vorstellung der Studie zum Ausbau des Mittleren Rings

Beim „Politischen Aschermittwoch in Bayern“ lobte sich die CSU einmal mehr dafür, dass Bayern die Vorstufe zum Paradies sei. In der bayerischen Landeshauptstadt ist insbesondere der Mittlere Ring jedoch wenig paradiesisch häufig verstopft und vor allem die Anwohner leiden unter Feinstaub, Lärm, Abgasen und Staus.

Prof. Dr. Michael Piazolo: „Wir haben bislang nur Teilabschnitte des Mittleren Rings kreuzungsfrei untertunnelt. Auch die aktuelle Machbarkeitsstudie der Landeshauptstadt München zum weiteren Ausbau lässt viele Aspekte ungelöst. Einige besonders betroffene Bereiche, wie etwa an der Chiemgaustraße, der Bereich Tegernseer Landstraße und am Innsbrucker Ring bleiben weitestgehend ausgeklammert. Für München und seinen Speckgürtel wird jedoch in den nächsten 25 Jahren ein Bevölkerungszuwachs von über 200.000 Menschen vorhergesagt. Dies bedeutet, dass einerseits ohne Frage der ÖPNV sinnvoll ausgebaut werden muss. Andererseits sind selbst, wenn man den Straßenverkehr auf dem Niveau von heute einfrieren könnte, dringend Maßnahmen nötig, um die Menschen an den Hauptverkehrsadern besser und dauerhaft vor Emissionen wie Feinstaub, Lärm und Abgasen zu schützen, aber auch von lästigen und volkswirtschaftlich schädlichen Staus zu befreien.

Ich fordere daher die Landeshauptstadt auf, über ihre Machbarkeitsstudie hinaus endlich eine Gesamtplanung für die Wohn- und Verkehrssituation am Mittleren Ring durchzuführen. Die von uns vorgelegten Studien und Pläne bieten dazu sicherlich gute Ansätze und einige Variationsmöglichkeiten, um die Gesamtsituation in den Blick zu nehmen – das ist die Politik den Menschen schuldig.“

 


 

Studie und Abbildungen zum Download:

 


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