30.01.2018 | Soziale Hürden weiter abbauen

Bildungspolitik für Bayern

© Michael Piazolo mit dem symbolischen Sparbuch Studiengebühren - gespart.

Piazolo: „Mit der Abschaffung der Studiengebühren gelang vor 5 Jahren mit dem erfolgreichsten Volksbegehren aller Zeiten.“

München (mk) Am 30. Januar 2018 jährt sich die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern – aufgrund des bislang erfolgreichsten Volksbegehrens überhaupt – zum fünften Mal.


Nicht nur aus Sicht der hunderttausende Studierenden und ihrer Eltern, die sich seitdem rund 650 Millionen Euro sparen konnten, ist das ein guter Grund diesen Jahrestag zu feiern.
Prof. Dr. Michael Piazolo, Generalsekretär der FREIEN WÄHLER und Initiator dieses Volksbegehrens, verweist zum fünften Jahrestag eindringlich darauf, wie wichtig es ist, die Hürden für eine optimale Berufsausbildung so niedrig wie möglich zu gestalten: „Mit der Abschaffung der Studiengebühren haben wir seinerzeit einen großen Schritt gemacht, um die soziale Durchlässigkeit des Bayerischen Bildungssystems deutlich zu verbessern.“
In fast allen Bildungsreports wird Bayern regelmäßig dafür gerügt, dass sein Bildungssystem sehr stark sozial selektiert. Die CSU hatte unter Stoiber mit der Einführung von Studiengebühren eine weitere künstliche Hürde hinzugefügt. „Erst mit dem erfolgreichsten Volksbegehren aller Zeiten“, so Piazolo, „gelang es den FREIEN WÄHLERN und ihren Verbündeten die Staatsregierung zur besseren Einsicht zu zwingen. Wir werden auch künftig nicht locker lassen, dass sich jeder in Bayern die für ihn optimale Bildung und Ausbildung leisten kann.“ Piazolo verweist ferner darauf, dass Bildung auch in den Wahlumfragen in Bayern nicht umsonst eine Spitzenposition einnimmt.
Piazolo: „Eine hervorragend gebildete und bestens ausgebildete Bevölkerung ist der einzige Rohstoff Bayerns für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts. Wir FREIE WÄHLER werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass hier deutlich mehr seitens des Freistaats investiert wird.“

 

Hintergrund:
Über 1,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger hatten sich binnen zwei Wochen bis zum 30. Januar 2013 in den Rathäusern Bayerns für die Abschaffung der Studiengebühren eingetragen. In der Folge wurden zudem ebenfalls auf Druck der FREIEN WÄHLER die Kosten der Meisterausbildung drastisch gesenkt.


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