06 Februar
2019

München, Nachverdichtung

Informationsveranstaltung "Europas größtes Bauvorhaben"

Wie soll der Münchner Nordosten in Zukunft aussehen?

Die Stadt München will durch rasante Bautätigkeit, mit Hilfe der “Städtebaulichen EntwicklungsMaßnahme (SEM) Nordost” auf ca. 600 ha zwischen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen und Riem, Wohnungen für 30.000 Menschen bauen sowie 10.000 Arbeitsplätze schaffen.

Dies birgt erhebliche Risiken für Umwelt, Infrastruktur, Verkehr und Menschen. Ob dadurch lebenswerter und bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird, ist mehr als fraglich. Das Vorgehen der Stadt München, bei dem die Anliegen der Bürger kaum Gehör finden, wird zunehmend als rücksichtslos empfunden und fördert einen immer größeren Unmut in der Bevölkerung.

Deshalb läd das Bündnis NordOst am 21.02.2019 zu einer Informationsveranstaltung zu Europas größtem Bauvorhaben ein. Weitere Information dazu finden Sie in der untenstehenden Einladung.

Vorträge:

  • Markus Bichler (Bündnis NordOst)
  • Ch. Hierneis (MdL Die Grünen, Vors. BN München)
  • R. Brannekämper (MdL CSU, Planungsausschuss BA13)

Podiumsdiskussion:

  • Manuel Pretzl (2. Bürgermeister u. Fraktionsvorsitzender CSU)
  • Alexander Reissl (Fraktionsvorsitzender SPD)
  • Katrin Habenschaden (Fraktionsvorsitzende Die Grünen)
  • Tilmann Schöberl (Moderation)

Einladung Informationsveranstaltung Bündnis NordOst

Tags: Freie Wähler, München, Nachverdichtung | Teilen auf
15 Januar
2019

München, Nachverdichtung

Piazolo: "Nur so erreicht man die Power"

Am Montag den 14.01. haben sich unter dem Dach des Forums “Lebenswertes München” zahlreiche Initiativen und Vereine getroffen, um sich zu vernetzen und so eine andere Stadtpolitik herbeizuführen. Dabei ging es um die Rücksichtnahme auf Grünflächen, das Ende der zunehmenden Versiegelung und den Kampf gegen die maßlose Nachverdichtung.

Im Fürstenrieder Bürgersaal waren Vertreter von 37 Gruppierungen aus der ganzen Stadt vertreten und diskutierten zum Thema “Wachstum – die richtige Zukunftsstrategie für München?” Daran nahm auch Prof. Dr. Michael Piazolo, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER München und Staatsminister, teil. Er sieht das Forum Lebenswertes München auf einem guten Weg: “Nur durch diese Art der Vernetzung erreicht man die Power, um Themen voranzubringen.”

Die FW haben selber ein Bürgerbegehren gegen maßlose Nachverdichtung gestartet, die dazugehörigen Unterschriftenlisten gibt es hier: Unterschriftenliste Bürgerbegehren maßlose Nachverdichtung stoppen.

04 September
2018

Allgemein, München, Verkehr

Seit über 50 Jahren regiert die CSU nahezu uneingeschränkt in Bayern – seit gut vier Jahren auch wieder in München. Ich bin daher von Söders „München Plan“ äußerst überrascht.

Seit über 50 Jahren regiert die CSU nahezu uneingeschränkt in Bayern – seit gut vier Jahren auch wieder in München. Umso mehr bin ich als Münchner Stadtvorsitzender und Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER nun von dem kurz vor der Landtagswahl vorgestellten „München Plan“ von Ministerpräsident Söder äußerst überrascht.

Man könnte meinen, dass Ministerpräsident Söder und seine im Umfragetief verharrende CSU mit diesem kurzfristigen München-Plan geradezu um eine künftige Koalitionsbeteiligung der FREIEN WÄHLER buhlen. Denn, bis auf einen weiteren sogenannten ‚Beauftragten‘, sind nahezu alle der darin enthaltenden Ideen bereits seit langem von den FREIEN WÄHLER vorgeschlagen worden.

  • Planungsstudien zur Ertüchtigung und Ausbau der S-Bahn plus Ringlinien: von den FREIEN WÄHLERN vorgelegt, von der CSU kontinuierlich abgelehnt
  • kreuzungsfreier Ausbau und Untertunnelung des Mittleren Rings: von den FREIEN WÄHLERN gefordert und konzeptionell unterfüttert, von der CSU abgelehnt und mit untauglichen Gegenvorschlägen gekontert
  • Wachstum um jeden Preis verhindern und auf Lebensqualität setzen: von den FREIEN WÄHLERN angemahnt, von der CSU ignoriert

Und, statt dass die Dauerregierung der CSU mit weitestgehender Kontrolle der Finanzen nun konkrete Pläne zur Umsetzung präsentiert, kommen wieder nur wolkige Wahlversprechen.

Wenn die Wählerinnen und Wähler sicher gehen wollen, dass diesen Versprechungen auch endlich einmal Taten und konkretes Regierungshandeln folgen, müssen sie das Original, die FREIEN WÄHLER, wählen. Wir sorgen dann als starker Anwalt der Bürger dafür, dass es nicht nur leere Versprechungen auf der langen Regierungsbank bleiben.